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VCHD Cargo führte direkten Linientransport nach Irland ein

Das tschechische Transportunternehmen VCHD Cargo hat ein Pilotprojekt für LTL-Transporte nach Irland im „direkten“ Modus gestartet. Für LEEL COILS EUROPE werden Produkte für das OEM-Segment mit einer direkten Fähre von Frankreich nach Irland transportiert. Die Lösung, die ermöglicht, Zollverfahren beim Transit durch Großbritannien zu vermeiden, bringt sowohl zeitliche als auch wirtschaftliche Vorteile.

Die Firma LEEL COILS EUROPE s.r.o. ist ein führender europäischer Hersteller und Lieferant von Wärmetauschern für OEM-Kunden. Zu ihren Schlüsselmärkten gehört auch Irland, das traditionell auf der Trasse über  Großbritannien beliefert wurde. Der Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union und die Einführung von Zollverfahren auch für Transitsendungen gefährdeten auch den Lieferfluss von EU-Ländern auf den irischen Markt. Aus diesem Grund hat VCHD Cargo eine neue Lösung entwickelt und damit die Ausschreibung LEEL COILS EUROPE für den Transport in dieses Gebiet gewonnen. „Unser Unternehmen tritt in jede Ausschreibung mit größtmöglichem Interesse und mit dem Bestreben ein, unser Fachwissen und unsere Erfahrung inkl. möglicher Synergien zu nutzen“, sagt Martin Hustoles, Handelsdirektor der Gesellschaft VCHD Cargo a.s., und stellt klar: „Wir haben LEEL COILS EUROPE eine Landtransportlösung mit Ausnutzung der Fähre von der französischen Stadt Cherbourg zum irischen Hafen von Dublin angeboten, die stabile Lieferzeiten garantiert und ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis bietet.“

Die Transportlinie zwischen der Tschechischen Republik und Irland mit einer Lieferzeit von 120 Stunden wird von VCHD Cargo einmal pro Woche im Pilotmodus angeboten und ihre Kapazität kann je nach aktueller Kundennachfrage weiter ausgebaut werden. Für die Realisierung dieser Linie ist die Niederlassung von VCHD Cargo a.s. in Budweis verantwortlich.

„Es freut mich, dass unsere Lösung und ihr Mehrwert den produzierenden Unternehmen wie LEEL COILS EUROPE helfen, Produkte problemlos auf ihre Zielmärkte zu bringen„, sagt Ing. Petr Kozel, CEO und Vorstandsvorsitzender von VCHD Cargo a.s., und fügt hinzu: „Dies bestätigt erneut, dass Transport- und Logistikprozesse die Vertriebsstrategien und die Zukunft von Fertigungs- und Handelsunternehmen erheblich beeinflussen, und ich bin froh, dass wir bei VCHD Cargo unsere Mission erfüllen, hochwertige und zuverlässige Transportdienstleistungen bereitzustellen sowie unseren Kunden bei der Organisation des ganzen Supply Chains zu helfen.„

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Maßnahmen an der deutschen Grenze

VCHD Cargo verfügt über eine Flotte von mehr als 160 LKWs, die meisten fahren auf internationalen Strecken. Da Deutschland die Tschechische Republik in Bezug auf die Verbreitung neuer Coronavirus-Mutationen (COVID-19) und die hohe Anzahl infizierter Menschen in Hochrisikoländer einbezogen hat, ist VCHD Cargo vor Probleme im Zusammenhang mit neuen Maßnahmen an der Staatsgrenze gestellt. Seit dem 15. Februar 2021 erfolgen an allen Grenzübergängen mit Deutschland Kontrollen der Einreiseberechtigung und es werden Coronavirus-Tests durchgeführt. Professionelle Fahrer des internationalen LKW-Transports sind keine Ausnahme. „Diese Woche erwarten wir eine Reihe von Verzögerungen im internationalen Verkehr und die Situation hat die ohnehin schwierige Lage der Fahrer verschärft, die im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie gleich hinter der ersten Linie stehen und die Versorgung der Gesellschaft sicherstellen“, erklärt Petr Kozel, CEO und Vorstandsvorsitzender von VCHD Cargo a. s. Er  berechnet die Auswirkungen der neuen Maßnahmen an der deutsch-tschechischen Grenze:

  • „Es gibt praktisch keine Möglichkeit (außer Prag), abends oder nachts einen Antigentest durchzuführen, was für einige unserer Fahrer ein großes Problem
  • Abgesehen von der Testmöglichkeit an der Staatsgrenze ist es nicht möglich, ohne Bestellung getestet zu werden. Leider können wir aufgrund von Verzögerungen bei nur wenigen Fahrern abschätzen, wo und zu welcher Zeit sie in zwei Tagen Zeit für einen Test haben werden.
  • An Grenzteststellen gibt es Warteschlangen von 2-3 Stunden. Für die Fahrer bedeutet es praktisch, dass ein großer Teil der obligatorischen Ruhepause in einer Schlange verbracht werden muss, um sich eine Testprobe für COVID-19 entnehmen zu lassen.
  • Die Hygienemöglichkeiten für Fahrer an den Grenzteststellen sind sehr beschränkt.
  • Trotz der versprochenen Verwendung von Überholspuren für Antigen-getestete Lkw-Fahrer funktionieren diese häufig nicht oder sind nicht verfügbar.“

All diese Tatsachen verursachen vor allem eine große Verzögerung, die oft unvorhersehbar ist. Dies stellt für uns das größte Problem dar. Wir haben mit unseren Kunden terminierte Beladung und Entladung, außerdem arbeitet das Transportsystem von Wechselbrücken nach dem Prinzip eines Meetings Points in der Mitte der Route, wo sich die beiden Linien treffen und die Fracht austauschen. Dies spart die Finanzkosten sowie Zeit. Die  Verzögerung einer Linie wirkt sich jedoch auch auf die verspätete Lieferung der zweiten Linie aus. Dies alles beeinflusst auch die Verfügbarkeit der Fahrzeuge sowie die Zeit unserer Mitarbeiter, der Fahrer, die seit Beginn der Pandemie eine exponierte Gruppe sind und hinsichtlich der Hygiene- sowie der Regime-Maßnahmen sehr hohen Anforderungen ausgeliefert sind.

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Testen Sie? Wir testen!

Testen ist ein Wort, das letztes Jahr am häufigsten verwendeten wurde. Die meisten von uns sind Experten für das Testen auf Coronavirus geworden. Anstelle von Fußball sprechen wir über die Vorteile von Rachen-Abstrich, Selbstproben oder Gurgeltests, und sogar unsere Eltern und Großeltern haben ihrem Wortschatz das Wort „PCR“ hinzugefügt. Das Antigen-Testen als Vorbeugung gegen die Verbreitung von Coronaviren gelangte vor kurzem auch auf die Liste der Pflichten für Firmen. Bei uns wird allerdings im Bereich Transport schon lange getestet – Geduld, Ausdauer und psychologische Belastbarkeit unserer Fahrer.

Die Psyche ist ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheit jedes Einzelnen. Für diejenigen, die nachmittags von der Arbeit nach Hause zurückkehren, ist die Entspannung im Familienkreis eine große Hilfe, um die Fallstricke der heutigen „Covid“-Welt zu überwinden. Ganz anders sieht es bei Lkw-Fahrern auf Fernstrecken aus. Sie sind mehrere Tage (oft auch länger) auf den Straßen. Sie schlafen viele Tage in einem Lastwagen oder Hotel, und die einzige Verbindung zur Welt ist für sie ihr Handy und das Internet. Aber die Hauptnachrichten gehen seit langem in die gleiche Richtung – Rekordzahlen an Angesteckten, steigende Todesfälle, wenige Impfstoffe und volle Krankenhäuser. Der Unterschied zwischen einzelnen Tagen liegt nur in der Reihenfolge der gerade kritischsten Zahlen. Und dies ist nicht gerade eine psychische Ermutigung.

Kompliziert ist es allerdings für die Fahrer auf Fernstrecken auch nach ihrer Rückkehr nach Hause. Von ihrer Freizeit werden dreimal pro Woche mehrere Stunden gekürzt wegen obligatorischer Antigentests, die bei jedem Überschreiten der deutsch-tschechischen Grenze, durch die die meisten unserer Linien fahren, erforderlich sind. Apropos, obwohl in Unternehmen obligatorische Tests eingeführt wurden und wir in VCHD bereits auch testen, ist noch nicht klar, ob das Testen innerhalb der Firma für das Überschreiten der Grenze die gleiche Gültigkeit haben wird wie Tests in einem zertifizierten Testzentrum mit dem entsprechenden Dokument. Der Beruf des LKW-Fahrers bekommt in der letzten Zeit „einfach die Jacke voll“. Und die Covid-Zeit ist für ihn seit mehr als einem Jahr ein großer Stresstest. Wenn Sie also einen LKW der Marke VCHD Cargo treffen, unterstützenSie unsere Fahrer mit einem Lächeln, einem Gruß oder einer freundlichen Geste. Damit er weiß, dass seine Arbeit sinnvoll ist.

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VCHD Cargo ist ein zugelassener Frachtführer von Luftfrachtsendungen

Das tschechische Transportunternehmen VCHD Cargo wurde zu einem zugelassenen Transportunternehmen im Luftfrachtbereich. Für seine Kunden mit dem Status eines zugelassenen Vertreters transportiert es Sendungen in einem sicheren Modus nicht nur nach Tschechien, sondern auch zu anderen europäischen Flughäfen. Im Zusammenhang mit diesem neuen Landtransportdienst wurden 30 Mitarbeiter geschult.

Frachtführer von Luftsendungen ist ein Unternehmen, das den Transport von Fracht und Post auf dem Landweg im Auftrag eines zugelassenen Vertreters, eines bekannten Absenders oder eines ständigen von der tschechischen Zivilluftfahrtbehörde zugelassenen Absenders organisiert. Ein solcher Beförderer muss einen Schulungs- und Zertifizierungsprozess dieser Behörde durchlaufen und die Sicherheit während des gesamten Lieferprozesses von oder zu Flughafenterminals gewährleisten. „Für diese Landtransporte, die besonderen Vorschriften unterliegen, haben wir zwanzig unserer Fahrer, das Versandpersonal und einige administrative Positionen geschult“, erklärt Ing. Petr Kozel, Vorstandsvorsitzender von VCHD Cargo a. S., fügt hinzu: „Bei dieser Art von Landtransport werden hohe Anforderungen nicht nur an die Sicherheit der Sendungen selbst gestellt, sondern auch an die Sicherheit des Betriebs an den Flughafenterminals.“

Die neuen Dienstleistungen werden derzeit hauptsächlich von Zulieferern des Automobilsektors für den Transport dringend benötigter Teile zu den Montagelinien genutzt. VCHD Cargo transportiert Luftsendungen aus aller Welt vom Václav-Havel-Flughafen in Ruzyně zu Bestimmungsorten in der Tschechischen Republik und organisiert für tschechische Exporteure beispielsweise Transporte zu Flughäfen in Frankfurt am Main, Nürnberg und anderen Zielorten. Mit diesem neuen Service versucht VCHD Cargo, den Anforderungen der Hersteller an eine schnelle Lieferung von Waren entgegenzukommen, ohne Verwaltungsprozessen an europäischen Flughafenterminals ausgesetzt zu sein.

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VCHD Cargo verzeichnete 2020 ein moderates Wachstum

Das Transportunternehmen VCHD Cargo schloss das Jahr 2020 mit positiven Ergebnissen ab. Trotz eines starken Rückgangs der Exportlieferungen im ersten und zweiten Quartal des vergangenen Jahres konnte der Umsatz nach vorläufigen Ergebnissen um 6,5 Prozent auf 777 Millionen Kronen gesteigert werden. Am Umsatzwachstum ist mehrheitlich die deutsche Tochtergesellschaft VCHD Cargo GmbH beteiligt. Im vergangenen Jahr hat die Gesellschaft ihre Investmentstrategie beibehalten und auch ihr Personal gestärkt. Sie legte den primären Wert auf den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter und auf den IT-Bereich.

VCHD Cargo gab die vorläufigen Ergebnisse ihrer Geschäftstätigkeit für das Jahr 2020 bekannt, das durch außergewöhnliche Ereignisse globaler und regionaler Natur gekennzeichnet war. Die VCHD Cargo Group erzielte einen Umsatz von 777 Millionen Kronen, 6,5 Prozent mehr als im vorherigen Zeitraum. Dabei erzielte die tschechische VCHD Cargo a.s. im Jahresvergleich ein ausgeglichenes Ergebnis von 729 Millionen Kronen (gegenüber 725 Millionen CZK im Jahr 2019), die in Deutschland ansässige VCHD Cargo GmbH steigerte ihren Umsatz 2019 von 5 Millionen auf 48 Millionen Kronen. Ing. Petr Kozel, Vorstandsvorsitzender von VCHD Cargo, kommentiert: „Die Ergebnisse spiegeln zwei Tatsachen wider – einen Verfall aufgrund der globalen Pandemie, insbesondere auf dem tschechischen Markt von März bis April 2020, und eine deutliche Erholung im Herbst und amEnde des Jahres. Und dann auch die Tatsache, dass wir 2020 die Früchte unserer 2019 in Deutschland gestarteten Geschäftstätigkeit geerntet haben.“ Laut Petr Kozel wurde der Umsatzrückgang in der Tschechischen Republik während der ersten Welle der Coronakrise durch einen Anstieg der Lieferungen im Herbst und durch die Vorbereitung der Firmen auf den Brexit ausgeglichen, von denen viele für den Fall erwarteter Komplikationen beim Start des sogenannten „harten Brexit“ vorbestellen wollten.  Die Aufträge des Unternehmens in Deutschland sind auf den deutschen Markt ausgerichtet, so dass sie im vergangenen Jahr einen stabileren Charakter hatten. Darüber hinaus verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Anstieg von zahlreichen Akquisitionen.

Im vergangenen Jahr hat VCHD Cargo erneut insgesamt 3,5 Millionen EURO in die Entwicklung des Unternehmens investiert. „Selbst in der herausfordernden Phase des ersten Quartals, wo es nicht ganz klar war, wie sich die Situation mit der neuen Coronavirus-Pandemie entwickeln würde, haben wir die geplanten Investitionen fortgesetzt“, präzisiert Petr Kozel und fügt hinzu: „Die Finanzmittel  flossen in drei bedeutende Bereiche unseres Business –  in die Entwicklung und Neugestaltung unserer Niederlassungen, in die Technik, bzw. Erneuerung der Fahrzeugflotte und der Informationstechnologie und nicht zuletzt in den Schutz unserer Mitarbeiter. “VCHD Cargo renovierte die Niederlassung in Havlíčkův Brod und teilweise in Kladno im Wert von mehr als 77 Millionen Kronen, sie stockte auch ihren Mitarbeiterbestand im mittleren Management auf. Die Gesellschaft warnte als eine der ersten vor der drohenden Pandemie, da sie auf der Grundlage ihrer regelmäßigen Linien nach Italien mit dem Schutz vor Coronavirus konfrontiert wurde, noch bevor die Krankheit in der Tschechischen Republik auftrat. „Seit Beginn der Pandemie haben wir Schutzmittel für unsere Mitarbeiter und Desinfektions- und Ionisationstechnologien für unsere Flotte in Höhe von fast 400.000 Kronen gekauft.“